Bundesregierung schafft Gasspeicherumlage ab
Entlastung für Verbraucher ab 2026

Die Bundesregierung hat beschlossen, die sogenannte Gasspeicherumlage zum 1. Januar 2026 abzuschaffen. Damit setzt sie ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um und entlastet Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen um insgesamt rund drei Milliarden Euro. Die Entscheidung ist Teil eines umfassenderen Pakets zur Senkung der Energiepreise.
Die Gasspeicherumlage war im Jahr 2022 eingeführt worden, um die Finanzierung der Gasspeicherbefüllung in einer Zeit unsicherer Gasversorgung sicherzustellen. Hintergrund war die angespannte Lage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Energieversorger konnten dadurch ihre Kosten anteilig auf die Gaspreise der Endkunden umlegen.
Mit der Abschaffung reagiert die Bundesregierung auf die mittlerweile deutlich entspanntere Situation auf den Energiemärkten. Die Gasspeicher seien gut gefüllt, die Versorgung gesichert, so das Bundeswirtschaftsministerium. Auch ohne Umlage sei die notwendige Vorsorge für den Winter gewährleistet.
Ob die Maßnahme tatsächlich zu spürbar niedrigeren Gaspreisen führt, bleibt zunächst offen. Die Bundesregierung kündigte jedoch an, weiterhin strategische Maßnahmen zur Sicherstellung bezahlbarer Energie zu verfolgen.